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PDM Success Story: JASTA Armaturen

Wir haben GAIN Collaboration zu genau dem gemacht,
was wir wollen.
 
Mitarbeiter JASTA

Felix Möller, Leiter Konstruktion

Wie GAIN Collaboration im Armaturenbau unterstützt

Wenn bis zu 1000 Grad heiße Gase oder Flüssigkeiten ihren geregelten Weg durch Schmelzanlagen, Gasturbinen oder ganze Chemiewerke finden sollen, lohnt der Kontakt mit JASTA Armaturen. Der Technologieführer in Sachen Regel- und Absperrkappen für die Industrie konnte sich seit nunmehr 50 Jahren immer wieder für seine kompromisslosen Qualitätsarmaturen behaupten. Konzernunabhängig und flexibel liefert JASTA Armaturen in unterschiedliche Branchen wie zum Beispiel Zementwerke, Wärmebehandlungsanlagen oder auch Krematorien. Um auch übergreifende Anforderungen der Industrie erfüllen zu können, haben die rund 50 Mitarbeiter am Standort Essen ihr Portfolio um innovative, angrenzende Lösungen aus der Mess- und Regeltechnik für den Anlagenbau erweitert. Weltweite Vertriebspartner sprechen für zahlreiche Qualitätsprodukte „Made in Germany“.

Von Null auf GAIN Collaboration

Bei JASTA Armaturen arbeitete man bislang ganz ohne ein Produktdatenmanagement System. Felix Möller, Konstruktionsleiter bei JASTA Armaturen: „Das hat relativ gut funktioniert, aber die Nachteile haben sicherlich überwogen. Zum Beispiel ist es schwierig, etwas zu finden, weil die Suchmöglichkeiten über den Explorer halt sehr beschränkt sind. Immerhin liegen uns heute etwa 62.000 Dateien, primär CAD Dokumente, aber auch PDF- und Excel-Dokumente vor. Und unsere Projekte, Ordner und die Dokumente dahinter sind nicht gerade klein. Da lag es auf der Hand, sich von einem PDM System unterstützen zu lassen.“

4 Systeme im intensiven Praxistest

Die Essener Armaturen Experten wollten sicher gehen. Die gesuchte PDM Software sollte perfekt an die eigenen Bedürfnisse anpassbar sein. Und insofern die entsprechende Flexibilität mitbringen. „Schließlich führt man nicht alle Tage ein PDM System ein“, meint Möller. Und so hat er mit seinen Kollegen aus der Konstruktion über ein halbes Jahr hinweg insgesamt 4 PDM Systeme auf Herz und Nieren getestet. „Schließlich haben wir Konstrukteure noch die höchsten Anforderungen im Vergleich zu anderen Abteilungen. Zudem kamen uns unsere praktischen Erfahrungen zugute. Damit wir auch wirklich bestmöglich entscheiden können. Was gibt es, wie sind so die Möglichkeiten, et cetera.“

Möglichkeit der Eigenprogrammierungen brachte den Ausschlag

Die Entscheidung für GAIN Collaboration traf man bei JASTA Armaturen recht schnell. Felix Möller: „Schon unser erster Eindruck – quasi vom Rohsystem – war sehr positiv. Zwei Punkte brachten dann schnell den finalen Ausschlag für GAIN Collaboration. Zum einen, dass eigene Programmierungen ganz ohne externe Dienstleistung in GAIN Collaboration einfach realisierbar sind. Das spart Zeit und Geld. Zum zweiten die Möglichkeit tiefer Anbindungen von Fremdsystemen an das PDM System. Denn hier peilen wir noch ganz spezielle Verbindungen und Automatismen mit unserem zukünftigen ERP System Sage 100 an. Obendrein überzeugt GAIN Collaboration natürlich auch durch seine enorme Flexibilität.“ Eine Schulung im klassischen Sinne empfand man bei JASTA Armaturen insofern als nicht mehr nötig. „Die Grundzüge hatte uns Michael Sobisch vom GAIN Software Systempartner cubikom bereits bei der ersten Installation dargestellt. In den Rest haben wir hauptsächlich über Learning by Doing reingefunden. Da haben wir uns viel selbst angeeignet“, erklärt Möller. Durch den Neuanfang mit PDM, nutze JASTA Armaturen die Chance, unter den Altdaten einmal gründlich aufzuräumen. Auch hierbei hat GAIN Collaboration dabei unterstützt, alle Daten sauber und fehlerfrei zu übernehmen. Denn das PDM System prüft alle Daten und lässt fehlerhafte sowie inkonsistente Daten nicht zu.

Einfach rein programmiert

Möller und sein Kollege wollten die bei JASTA Armaturen gewachsenen Gepflogenheiten erhalten. Diese sollten im PDM System darstellbar und einfach bedienbar sein. „Das Programm gibt das schließlich her. Mein Kollege und ich sind in der Programmiersprache C-Sharp recht fit. Und so haben wir GAIN Collaboration genau zu dem gemacht, was wir haben wollten,“ lächelt Möller und zählt ein paar Beispiele auf. „GAIN Collaboration zeigt uns beispielsweise an, ob die Neutralformate noch aktuell sind. Zusätzlich können wir überprüfen, ob diese an einem gespeicherten Modell noch mal aktiviert wurden. Wir haben das anhand von einfachen Icons direkt in das Ribbon von GAIN Collaboration integriert. Man sieht also optisch sofort, ob das Modell abgespeichert wurde und ob auch das Neutralformat dazu aktualisiert wurde. Wir lassen GAIN Collaboration automatisch den Dateinamen aus der Dokumentennummer und der Bezeichnung generieren. So bezeichnete Dokumente sind für unsere Kunden leichter zu verarbeiten“, so Möller. „Mit GAIN Collaboration erhalten wir schnell eine Übersicht über alle Dokumente, deren Referenzen, Verwendungen, den Status und vieles mehr.“

Zukünftig mit klassifizierten 3D Bauteilen

In der Konstruktion wurde viele Jahre in 2D konstruiert. Mit der Einführung eines PDM wollen die 5 Konstrukteure zukünftig jedoch nur noch mit Autodesk Inventor arbeiten. „Die Schnittstelle zu Autodesk Inventor funktioniert einwandfrei. Da hat man schon sehr, sehr viele Möglichkeiten. Gut sind die vielen kleinen eingebauten Hilfsfunktionen, zum Beispiel die automatische Erstellung von Neutralformaten für den Export“, meint Möller zufrieden. Viele Armaturen-Modelle von JASTA werden in ähnlichen Ausführungen gebaut. Möller: „Damit wir auch in diesem Datenbestand ganz bestimmte Bauteile schnell und sicher wiederfinden können, ist die Klassifizierung für uns superpraktisch. Wir sind rasend schnell genau beim richtigen Bauteil.“

Kollegen-Einblicke und Software-Aktualität

Angrenzende Abteilungen werden noch eingebunden. „Sobald das Upgrade unseres aktuellen ERP Systems Sage Classic auf Sage 100 steht, werden wir auch den Einkauf, den Vertrieb und die Fertigung über GAIN Collaboration Office bzw. GAIN Collaboration View einbinden. Damit auch die Kollegen mal eben etwas nachschauen können.
Außerdem finde ich sehr positiv, wie man mitverfolgen kann, dass die Software ständig weiterentwickelt wird. Da kommt mindestens einmal im Monat ein Update rein. Nicht nur alle halbe Jahre mal“, äußert Möller anerkennend.

Resümierend fasst der Konstruktionsleiter zusammen: „Unsere Erwartungen hinsichtlich Funktionalität, Übersicht und Komfort hat GAIN Collaboration voll erfüllt. Die restlichen Sonderwünsche haben wir selbst reinprogrammiert. Es stand ja von vorneherein für uns fest, dass nur eine anpassbare, flexible Lösung in Frage kommt. Und da ist GAIN Collaboration ein sehr guter Mitspieler.“

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